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Bettsensor

Bettsensor für die Pflege: der Bettausstiegsalarm auf dem Smartphone

Ein Bettsensor meldet, dass ein Bewohner das Bett verlässt, damit eine Pflegekraft nachsehen kann. Hier lesen Sie, welche Arten es gibt, wie die Infrarot-Sensoren von Daza arbeiten und wie der Bettausstiegsalarm bei der zuständigen Pflegekraft ankommt.

Aktualisiert am

Was macht ein Bettsensor in der Pflege?

Ein Bettsensor bemerkt, dass ein Bewohner das Bett verlässt oder kurz davor ist, und gibt das weiter. Das ist vor allem nachts wichtig, wenn eine Pflegekraft für mehrere Zimmer oder Stationen zuständig ist.

Der Sensor hält niemanden zurück und tut selbst nichts für den Bewohner. Er sorgt dafür, dass eine Pflegekraft es erfährt und nachsehen kann. Je nach Zeitpunkt der Meldung spricht man von einem Bettkantenalarm oder einem Bettausstiegsalarm.

Welche Arten von Bettsensoren gibt es?

ArtWie sie arbeitetWorauf Sie achten
Sensormatte oder KlingelmatteEine Matte im Bett oder auf dem Boden reagiert auf DruckLiegt im Bett oder dort, wo der Bewohner aufsteht
Bewegungsmelder im ZimmerReagiert auf Bewegung in einem Teil des ZimmersReagiert auch auf eine Pflegekraft oder auf Besuch
Infrarot-BettsensorErfasst mit Infrarot die Bettkante oder den Bewohner im BettMuss richtig ausgerichtet sein
Kamera oder intelligenter SensorBild oder Radar mit Software, die die Situation erkenntVerlangt eine gründlichere Abwägung zur Privatsphäre

Welche Art passt, hängt vom Bewohner ab. Deshalb finden Sie weiter unten auch einen Abschnitt zur Abwägung pro Bewohner.

Die Infrarot-Sensoren von Daza

Daza stellt zwei Infrarot-Sensoren für den Einsatz am Bett her. Beide arbeiten drahtlos mit Daza Connect.

Optiscan

Der Optiscan steht neben dem Bett. Setzt ein Bewohner die Füße auf den Boden, wird sofort Alarm ausgelöst: noch vor dem Aufstehen. Die Pflegekraft erfährt es also in dem Moment, in dem der Bewohner auf der Bettkante sitzt.

Daza Optiscan, der Infrarot-Bettsensor neben dem Bett

Bedscan

Der Bedscan ist ein Infrarot-Bettscanner, der Alarm auslöst, sobald sich ein Bewohner zur Bettkante bewegt oder das Bett verlässt. Den Zeitpunkt der Alarmierung bestimmen Sie selbst: wenn der Bewohner sich aufsetzt, auf der Bettkante sitzt, das Bett verlässt oder erst, wenn er einige Minuten nicht im Bett ist. So hat ein Bewohner, der selbst zur Toilette gehen kann, den Freiraum dafür, und Sie erfahren es nur, wenn er nicht zurückkommt.

Daza Bedscan, der Infrarot-Bettscanner

Vom Bettsensor zum Smartphone

  1. Der Sensor meldet. Optiscan oder Bedscan bemerkt, dass der Bewohner das Bett verlässt.
  2. Die Meldung geht auf dem Smartphone ein. Nur bei den Pflegekräften, die für diese Station zuständig sind. Die Meldung nennt den Raum und den Namen des Bewohners.
  3. Ein Fingertipp zum Quittieren. Die Kolleginnen und Kollegen sehen, dass der Alarm übernommen wurde.
  4. Auswertung im Nachhinein. Im Webportal sehen Sie, wie oft und zu welchen Zeiten es Meldungen gab und wie schnell sie übernommen wurden.

Der letzte Punkt hilft im Gespräch über einen Bewohner: Verlässt Frau Weber jede Nacht etwa zur selben Zeit das Bett, können Sie die Pflege darauf abstimmen.

Pro Bewohner abwägen

Nicht jeder Bewohner braucht einen Bettsensor, und nicht jeder möchte einen. Ein Sensor ist eine Form der Überwachung. Wägen Sie den Einsatz pro Bewohner ab, holen Sie die Einwilligung nach den Regeln und Vorgaben Ihrer Einrichtung ein und dokumentieren Sie sie.

In Daza Connect schalten Sie einen Sensor pro Zimmer ein oder aus. So ist er nur dort aktiv, wo das vereinbart ist.

Worauf achten Sie bei der Auswahl?

  • Zu welchem Zeitpunkt möchten Sie die Meldung: beim Sitzen auf der Bettkante, beim Verlassen des Betts oder erst, wenn jemand nicht zurückkommt?
  • Wo geht die Meldung ein, und bei wem?
  • Lässt sich der Sensor schnell in ein anderes Zimmer umsetzen?
  • Wie viele Fehlalarme löst der Sensor in Ihrer Situation aus? Bitten Sie um einen Test auf einer Station.
  • Was hält das System fest, und können Sie das für die Auswertung pro Bewohner nutzen?

Zu viele Meldungen machen Pflegekräfte weniger aufmerksam. Mehr dazu lesen Sie auf der Seite zur Alarmmüdigkeit in der Pflege. Die übrigen Sensoren von Daza finden Sie auf der Startseite.

Häufige Fragen

Fragen zu Bettsensoren

Was ist der Unterschied zwischen Optiscan und Bedscan?

Der Optiscan steht neben dem Bett und löst Alarm aus, sobald der Bewohner die Füße auf den Boden setzt. Beim Bedscan wählen Sie den Zeitpunkt der Alarmierung selbst, vom Aufsetzen bis zu einigen Minuten außerhalb des Betts.

Kann ein Bettsensor einen Sturz verhindern?

Nein. Ein Bettsensor meldet, dass ein Bewohner das Bett verlässt. Ob eine Pflegekraft rechtzeitig da ist, hängt von der Entfernung und davon ab, wie viel in diesem Moment zu tun ist. Die Meldung sorgt aber dafür, dass die Pflegekraft es sofort erfährt.

Braucht es für einen Bettsensor eine Einwilligung?

Ein Bettsensor ist eine Form der Überwachung. Wägen Sie den Einsatz pro Bewohner ab, holen Sie die Einwilligung nach den Regeln und Vorgaben Ihrer Einrichtung ein und dokumentieren Sie sie. In Daza Connect schalten Sie einen Sensor pro Zimmer ein oder aus. So ist er nur dort aktiv, wo das vereinbart ist.

Arbeiten die Bettsensoren von Daza auch mit einem anderen Rufsystem?

Daza liefert den Optiscan auch in Ausführungen, die an ein bestehendes Rufsystem angeschlossen werden. Diese Seite beschreibt die drahtlose Ausführung, die mit Daza Connect arbeitet. Fragen Sie uns, welche Ausführung zu Ihrer Situation passt.

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